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A) Jahresbericht 2013

B)

1)Hundekauf

2)Katzenkastration

3) Was tun?

4) Aerzte gegen Tierversuche

5) Operation Problemrevier

6) Neue Tierversuchsgesetzgebung

 7) Albert-Schweitzer-Stiftung

8) Trennungstiere

9) Deutsche Jäger töten Eisbären

10) Vogelschutzcamp in Norditalien

11) Erklärung gegen das Klonen von Tieren

12) Künstliches Hornhautmodell testet Substanzen

13) Tier-ABC

14) Schwarzstorchabschuss in Lüdenscheid

15) Kein Patent auf Pflanzen und Tiere

16) Pelz - ein nachwachsender Rohstoff

17) Protest gegen Ortolanfang

18) Eu-Kommission unterstützt Kampf gegen Vogelmord auf Zypern

 19) Greifvogelverfolung in Deutschland

20)

21) Mailaktion: Zoophilie unter Strafe stellen

22)

23) Datenbank Tierversuche

24)

25) Künstliche Inseln für Trauerseeschwalben

26) Habichtsadlerschutz in Italien

27)

28)

 29)

 30)

31) Keine Affenmorde auf FSC Plantagen

 32)

 33)

Zu 34) Bundesregierung plant Gesetz zur Bagatellisierung von Umweltstraftaten

Zu 35)

 

 

 

 

 

 

 

Zu A)

TIERHILFE LAHN DILL e.V.

Forsthausstr. 22

35606 Solms

Tel: 015773541972

e-Mail: tierhilfelahndillev@t-online.de Internet: www.tierhilfe-lahndill.de

Mitglied im Bundesverband der Tierversuchsgegner „MENSCHEN FÜR TIERRECHTE" e.V.

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Jahresbericht 2013

Wie im Vorjahr fanden auch dieses Mal aus Termingründen nur 3 Vorstandssitzungen statt. Zur Mitgliederversammlung am 12. April 2013 (Raum des Vogelschutzvereins, Solms-Niederbiel) wurde satzungsgemäß eingeladen. Leider erschienen dazu nur wenige Mitglieder, was bedauernswert ist, und es entsteht der Eindruck, dass der Verein nur wichtig ist, wenn es darum geht, Hilfe zu bekommen. Sei es die Aufnahme oder Vermittlung eines Tieres, Übernahme von Tierarztkosten u. a. mehr. Es wäre erfreulich, würde das Interesse der Mitglieder an der Tierhilfe wieder zunehmen, so wie es draußen in der Region sehr wohl da ist.

Zu unserem Grillnachmittag am 18. August 2013 hatten wir die Mitglieder und Tierfreunde eingeladen. Es war wie gewohnt, ein gemütliches Beisammensein bei durchwachsenen, aber trockenen Witterungsbedingungen. Es wurden viele interessante, auch beratende Gespräche geführt. Wir hatten den Eindruck, was uns auch im Nachhinein bestätigt wurde, dass es allen Gästen gefallen hat.

Die Tiervermittlung lief sehr schleppend. Es macht sich doch bemerkbar, dass vielen Menschen, die sich gerne ein Tier anschaffen möchten, dazu – auch für die Unterhaltung des Tieres- die finanziellen Mittel fehlen. Andererseits macht sich die Vermittlung von Auslandstieren und das Angebot über das Internet stark bemerkbar; darunter leidet dann die Vermittlung unserer Tiere. Trotz der sehr langen Wartezeit fanden aber die meisten unserer Tiere die richtigen Plätze. Andere warten immer noch auf ein schönes neues Zuhause.

Vermisste Katzen und Hunde wurden uns ebenfalls gemeldet, die auch zum größten Teil wiedergefunden wurden. Leider meldet nicht jeder Tierbesitzer, dass sein Tier wieder da ist. Es bedankten sich doch einige Tierbesitzer für unsere Mithilfe, sei es durch Ratschläge, vor allem aber über unsere Bereitschaft – das vermisste oder Fundtier mit Bild und Text auf unserer Internetseite zu veröffentlichen oder auch, wenn nötig mit Bild und Text im LDA.(Lahn Dill Anzeiger)

Im vergangenen Jahr konnten wir wieder vielen Hunde und Katzenbesitzern finanziell bei Kastrationen und Behandlungen ihrer Tiere oder durch beratende Gespräche unterstützen. Diese Kosten schlagen sich natürlich auch im jährlichen Kassenbericht unter TIERARZTKOSTEN nieder.

Aber solange wir hier helfen können und Geld dafür vorhanden ist, tun wir es gerne.

Was die Futterspenden betrifft, sieht es nicht ganz so gut aus, aber einige private Spender halten uns die Treue, sodass wir denen, die es nötig haben, immer noch „unter die Arme" greifen können, auch wenn die Spenden nicht mehr so üppig ausfallen.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an den Vorstand und die aktiven Helfer für Ihre Mitarbeit und Unterstützung im Jahr 2013.

Schöffengrund, den 18. Februar 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zu 1)

 

Sie wollen sich einen Hund anschaffen?? – dann sollten SIE folgende DINGE beachten:

< Ist Ihr Hausbesitzer/Vermieter damit einverstanden??      Lassen Sie sich das Einverständnis schriftlich geben!

< Wünscht sich die ganze Familie einen Hund??

< Fühlen sich im Falle einer Anschaffung die nächsten Nachbarn/Mitmieter gelegentliches Bellen nicht gestört??

< Haben Sie Zeit zum täglichen Spaziergang, Zeit, sich genügend um den Hund zu kümmern??

< Können Sie Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten, Pensionskosten im Urlaub und die täglichen Futterkosten bezahlen??

Das alles sollten Sie genau durchdenken und in der Familie/mit dem Partner besprechen, denn:

Ein HUND ist ein LEBEWESEN und keine SACHE, die man bei NICHTGEFALLEN einfach zurück- oder fortgibt!!

Welcher Hund passt zu Ihnen, in Ihre Wohnung, Ihr Haus? Ist genug Auslauffläche vorhanden? Kleinere und ruhige Hunde passen eher in eine Etagenwohnung. Muß der neue Hund viele Treppen steigen/ gibt es in Mehrfamilienhäusern Aufzüge??

Wo können Sie Hunde bekommen? In jedem Tierheim warten sowohl Mischlinge als auch Rassehunde auf ein liebevolles neues Zuhause. Lassen Sie sich Zeit beim Aussuchen, hinterfragen Sie, woher das Tier stammt. Sollten Sie einen Züchter aufsuchen (vor allem bei Welpen), fragen Sie nach den Elterntieren. Lassen Sie sich diese zeigen, auch die Unterkunft der Tiere. Schaffen Sie sich einen Hund per Annonce an, gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim Züchter.

WARNUNG vor HUNDEHÄNDLERN – unseriösen ZÜCHTERN!!

Fallen Sie nicht auf verlockende Inserate bei Angeboten mehrerer Rassen (auch bei gesondert – unter verschiedenen Tel.Nr. bei gleicher Vorwahl – aufgeführten Rassen) herein. Hunde, nicht nur Welpen, aus Massenzuchten haben häufig hohe Krankheitsanfälligkeit; der wirkliche Impfschutz ist oft nicht nachprüfbar. In jedem Fall sollte das Tier direkt Nach dem Kauf einem Tierarzt vorgestellt werden. Wohlklingende Namen auf Ahnentafeln sind keine Garantie. Verlangen Sie den Abschluß eines Kaufvertrages, den Sie, bevor Sie unterschreiben, sorgfältig prüfen sollten.

Sollten Ihnen Mängel, schlechte Unterbringung, schlechter Gesundheitszustand der Tiere auffallen, melden Sie sich:

 

 

Tierhilfe Lahn – Dill e.V. Tel. 06445/7555 – Fax 7985

E-Mail: tierhilfelahndillev@t-online.de

 

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 Zu 2)

 

Bitte opfern Sie uns 1 – 2 Minuten für ein paar Worte

über

 Katzen

 

Der eine schätzt sie als fleißige Mäusefänger; der andere kann ihnen nicht viel abgewinnen, hat mehr für Hunde übrig; der dritte ist einfach fasziniert von seinem „Stubentiger“; aber nur ein Teil der Bevölkerung weiß um das große Problem dieser Tiere.

 

Mehrmals im Jahr kann eine Katze 3 – 8 Junge bekommen!!

 

Schon währen der Paarungszeit drohen Katern und Katzen Infektionskrankheiten wie Leukose, FIV oder FIP, die oft zu einem langsamen Tod führen. Auch wenn Mutter und Jungtiere die Geburt wohlbehalten überleben, drohen ihnen viele Gefahren und sehr oft ein kurzes Leben durch Hungertod, Erschlagen,  Ertränken, Erschießen, Vergiften oder von Autos überfahren.

 

Dabei gibt es eine einfache Lösung:  KASTRATION!!

 

Aus vielen Erfahrungen können wir Ihnen versichern, daß dieser Eingriff Ihre Katze, Ihren Kater in keiner Weise schädigt oder belastet. Dass kastrierte Katzen keine Mäuse mehr fangen und ähnliche Geschichten sind reine Ammenmärchen!

 

Die Tierhilfe Lahn – Dill e.V. ist seit Jahren bemüht, durch Kastration frei lebender Katzen, Aufklärungsarbeit und praktische sowie finanzielle Hilfe einen Beitrag zur Eindämmung der „Katzenflut“ zu leisten, Tieren unnötiges Leid zu ersparen und Tierquälern das Handwerk zu legen.

 

Bitte helfen Sie uns dabei durch eine Spende!

Konto Nr. 78 47 79 11  BLZ:513 900 00 bei der Volksbank Mittelhessen

 

Vielen Dank - Ihre

 

Tierhilfe Lahn – Dill e.V.  Tel. 01786519895

 

E-Mail: tierhilfelahndillev@t-online.de

 

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Zu 3)

 

 

HILFE - MEIN HUND, MEINE KATZE, KANINCHEN  IST ENTLAUFEN, DER VOGEL ENTFLOGEN!  WAS KANN ICH TUN???

 

Sie als Tierbesitzer können eine ganze Menge machen, nämlich:

 

rufen Sie uns an, schicken Sie uns per Post o. e-Mail ein Foto Ihres Tieres. Informieren Sie sämtliche Tierschutzvereine, Tierärzte, Polizeistationen in Ihrer Umgebung. Machen Sie sich Handzettel, mögl. mit Bild, verteilen Sie diese an alle Nachbarn, hängen Sie in Geschäften und Banken, an Bushaltestellen und Kindergärten auf. Fragen Sie den/die Postboten/IN, den/die Zeitungsausträger/IN. Schauen Sie selbst in Gärten, Gartenhäuschen, Scheunen nach, bitten die Nachbarn, ihre Keller, Garagen usw. zu öffnen. Fragen Sie nach, ob jemand weggezogen oder neu zugezogen ist; Katzen sind sehr neugierig und steigen auch in fremde Autos, ebenso Hunde, die gerne Auto fahren oder sich mit Futter anlocken lassen. Haben Sie den Eindruck, Ihr Tier sei entwendet worden, erstatten Sie Anzeige bei der örtl. Polizei wegen Tierdiebstahl gegen Unbekannt.

Ist Ihr Tier tätowiert, hat einen Microchip, informieren Sie umgehend TASSO- Haustierregister für die BRD –  Hattersheim, Tel. 06190/ 937 300 – Fax: 937 400 und das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes – Bonn, Tel: 01805/23 14 14 .

Schalten Sie eine Suchanzeige in der örtl. Presse, mögl. weitreichend, Ihr Tier muss sich nicht unbedingt in der näheren Umgebung  aufhalten.

Alle diese Tipps gelten auch für entwischte Kaninchen, entflogene Vögel (hier wäre die  Ringnummer wichtig).

Eine Bitte an alle, die ein Tier finden, füttern o. aufgenommen haben: denken Sie daran, diese Tiere haben  evtl. einen Besitzer/IN, die ihr Tier verzweifelt suchen, sich auch bei allen angegebenen Stellen zu melden.

Wenn Sie noch mehr Information haben möchten, anrufen, faxen oder ein Mail schicken an:

TIERHILFE LAHN DILL e.V. 01786519895

e-Mail: tierhilfelahndillev@t-online.de

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Zu 4

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de

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Zu 5)

 
Pressemitteilung - Dienstag, 25.02.2013

Operation ´Problemrevier´: Landesweite Jagd-Kontrollen in NRW

Polizei beschlagnahmt illegale Fallen - tote Greifvögel entdeckt

Habichtfalle bei Gescher (Kreis Borken) - Polizei bei der Beweissicherung, 23.02.2013Habichtfalle bei Gescher (Kreis Borken) - Polizei bei der Beweissicherung, 23.02.2013Münster/Bonn. Im Kampf gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln und anderen Beutegreifern sind in den letzten fünf Tagen in Nordrhein-Westfalen mehr als 40 verdächtige Jagdreviere von Tierschützern durchsucht worden. Dabei wurden 18 illegale Fanganlagen, sieben tote Bussarde und ein mutmaßlicher Giftköder entdeckt und an die zuständigen Behörden gemeldet. Betroffen waren die Kreise Borken, Steinfurt, Coesfeld, Kleve, Euskirchen, Höxter und der Rhein-Kreis Neuss. Nach Angaben des Bonner Komitees gegen den Vogelmord waren an der Operation ´Problemrevier´ 14 Vogelschützer und 8 Polizeibeamte beteiligt.

Schwerpunkt der Kontrollen war das Münsterland, wo durch Polizei und Jagdbehörden insgesamt 15 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden, davon allein 7 im Kreis Borken. Heinz Schwarze, Vorsitzender des Komitees, bezeichnete den Großeinsatz als Reaktion auf die zunehmende Zahl von Greifvogeltötungen in diesem Landesteil. "Bei den Tätern handelt es sich fast immer um Jäger und Geflügelzüchter, die Greifvögel immer noch als Schädlinge und Hühnerdiebe betrachten", so der Vogelschützer.

Vergrifteter Mäusebussard, Greven (Kreis Steinfurt), 22.02.2013Vergrifteter Mäusebussard, Greven (Kreis Steinfurt), 22.02.2013Östlich von Stadtlohn (Kreis Borken) musste die Polizei am Samstagnachmittag mit einem Anhänger anrücken um eine mehr als 2 Meter hohe und 1,50 Meter breite Falle für Habichte aus einem Feldgehölz abzutransportieren. Das verbotene Fanggerät "Marke Eigenbau" wies zahlreiche Blutspuren auf und war mit einer lebenden Ködertaube bestückt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Jagdwilderei, Tierquälerei und dem Nachstellen streng geschützter Arten ein.

Zwei besonders brutale und deshalb streng verbotene "Scherenfallen" wurden am Freitag mitten in einem Naturschutzgebiet nördlich von Ahaus (Kreis Borken) gefunden. Bei diesem Fallentyp werden die Tiere unter eine mit Steinen beschwerte Platte gelockt und anschließend zerquetscht. Beamte der Polizei Borken deaktivierten die Totschlaggeräte und ermitteln nun wegen Verstoß gegen das Landesjagdgesetz. Eine weitere Falle dieses Typs wurde in einem Revier östlich von Greven gefunden.

Mit Kaninchen beköderte unverblendete Durchlauffalle, Zülpich (Kreis Euskirchen), 21.02.2013Mit Kaninchen beköderte unverblendete Durchlauffalle, Zülpich (Kreis Euskirchen), 21.02.2013Weitere Verstöße betrafen das Betreiben illegaler Käfigfallen (Leiterfallen), mit denen zahlreiche Vögel auf einmal gefangen werden können. Diese meist mehrere Kubikmeter großen Fangkäfige sind mit speziellen Fangöffnungen ausgerüstet, durch die Vögel nur hinein und nicht wieder herausklettern können. Bei der Aktion der Vogelschützer wurden insgesamt 6 derartige Fallen entdeckt und bei den Behörden angezeigt. Standorte waren Wälder und Feldgehölze in den Städten bzw. Gemeinden Heek und Gescher (Kreis Borken), Olfen (Kreis Coesfeld), Ochtrup (kreis Steinfurt), Rheurdt (Kreis Kleve) und Nieheim (Kreis Höxter).

Ebenfalls entdeckt und angezeigt wurden 8 sogenannte "Wippbrettfallen", die von Jägern normalerweise zum Fang von Mardern und Füchsen eingesetzt werden. Dieser Fallentyp ist im Prinzip legal. Um zu verhindern, dass Greifvögel durch den Köder angelockt werden, müssen aktive Fallen jedoch laut Landesjagdgesetz rundum verblendet sein, was bei den beanstandeten Fanganlagen jedoch nicht der Fall war.

In einem Feldgehölz bei Greven wurde am Samstag ein toter Mäusebussard mit Vergiftungserscheinungen gefunden. Der Vogel lag direkt neben einer Ente, die mit einem schwärzlichen Granulat bestreut war. Der Greifvogel und der mutmaßliche Giftköder wurden von der Polizei sichergestellt und zur Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) nach Münster gebracht. Verdacht auf Vergiftung besteht auch bei 6 toten Mäusebussarden, die gestern von einer Spaziergänerin in der Nähe von Neuss-Elvekum gefunden wurden. Auch hier soll eine Laboruntersuchung die genaue Todesursache klären.

Das Komitee gegen den Vogelmord hat die im Düsseldorfer Umweltministerium angesiedelte Stabsstelle Umweltkriminalität über alle Verstöße informiert und weitere Suchaktionen angekündigt. Der Verband fordert verstärkte Kontrollen seitens der Jagdbehörden und Veterinärämter. "Es gibt deutlich mehr schwarze Schafe als bisher angenommen. Reviere und Geflügelhalter, die bereits negativ aufgefallen sind, sollten regelmäßiger überprüft werden", fordert Heinz Schwarze.

PRESSEKONTAKT:

V.i.S.d.P.: Dipl.-Biol. Axel Hirschfeld (Pressesprecher), Komitee gegen den Vogelmord e.V., An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn, Tel.: 0228/665521 oder 01794803805, Email: presse@komitee.de

Eine detaillierte Fotodokumentation mit Bildern von allen "Tatorten" finden Sie unten zum Download. Ein Bericht des WDR (Lokalzeit Münsterland vom 25.2.2013), der den Fund einer Totschlagfalle am Freitag bei Ahaus zeigt, kann beim WDR unter http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_muensterland.xml angesehen werden.

Kontakt für weitere Informationen sowie Foto- und Videomaterial:

 
 

               

 

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Zu 6)

 


Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
 


22.05.2012

Gemeinsame Pressemitteilung

Neue Tierversuchsgesetzgebung:
Tierschutzorganisationen präsentieren Rechtsgutachten und appellieren an Merkel und Kabinett

Sechs Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen haben angesichts der Kabinettssitzung am 23.05., in der u. a. der Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Tierschutzgesetzes auf der Tagesordnung steht, ein Rechtsgutachten vorgelegt, das auf massiven Handlungsbedarf der Bundesregierung hinweist.

Die vollständige gemeinsame Pressemitteilung der Organisationen

Ärzte gegen Tierversuche e.V.,
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.,
Bundesverband Tierschutz e.V.,
Deutsche juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.,
Deutscher Tierschutzbund e.V.  und
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

sowie das Gutachten und weitere Informationen zum Thema lesen Sie HIER


HTML-, TXT- und PDF-Versionen dieser Presseinformation bieten wir im Laufe des Tages auf unserer Website www.tierrechte.de an.


 


Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonder Str. 4a, 52072 Aachen
Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de


Social: Facebook · YouTube · Twitter


Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.


Hinweis: Dies ist eine Multipart-Nachricht, die aus einem HTML- und einem Klartextteil besteht. Wenn Sie E-Mails lieber im reinen Textformat lesen, richten Sie Ihr E-Mail-Programm bitte so ein, dass der Klartextteil präferiert wird .


Spenden-/Beitragskonto:
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Kto: 16 00 79 73
SWIFT-BIC AACSDE33
Online-Spende: www.spenden.tierrechte.de


© Menschen für Tierechte 2007 • Powered by Zirona

 

 

 


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Zu 7)

http://www.albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell


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Zu 8)

Es ist nicht alles „Gold, was  glänzt“  auch wenn man vorher glaubte, alles sei in Ordnung.

 

Es ist traurig, wenn Menschen ihre Tiere abgeben müssen, darunter leiden beide, schlimm ist es aber, wenn Tierbesitzer ihre Tiere nicht mehr haben wollen, sie müssen schnellstens weg, also TRENNUNG!  Viele Tiere leiden  in den ersten Wochen darunter, haben Eingewöhnungsschwierigkeiten, können sich mit ihren Artgenossen nicht arrangieren. Einige dieser Fälle haben wir mal zusammengestellt:

                                          

Katze LADY, eine hübsche Persermixkatze wurde von ihren Besitzern, die einfach wegzogen, mit ihren Jungen in Berghausen zurück gelassen. Ein Katzenfreund nahm sich dieser Tiere an, die Jungkatzen fanden alle ein schönes Zuhause, LADY durfte bei ihrem neuen Herrchen bleiben. Sie ist inzwischen kastriert und geimpft.

                                        

Katze MIA wurde von ihren Leuten in einem Schuppen gehalten und bettelte in der Nachbarschaft um Futter. Sie kam auf unseren Pflegeplatz zu Heike Keiner, fand relativ schnell eine neue Bleibe, hat nun einen Spielgefährten Kater Wulle, mit dem sie herum toben kann. Auch MIA ist inzwischen kastriert.

                                      

Die schwarze Katze INA  war “übrig“ und kam über eine Tierärztin  auch zu Heike Keiner. Nach drei Monaten  konnte  INA zu ihrem neuen Frauchen ziehen.

                                    

Kater BUBI, ca. 6 Jahre wurde von einem Auto angefahren. Seine Besitzer brachten ihn in die Tierklinik in Mudersbach. Sie wollten ihn nicht mehr zurück haben, da ja die Behandlung was kostet, so wurde BUBI operiert (hatte innere Verletzungen)  und blieb fast 3 Monate in der Tierklinik. Im Oktober 2012 kam er auf den Pflegeplatz in Niederwetz. Sein großes Glück war, dass er nach 8 Wochen ein liebes Frauchen fand. Seine Artgenossen setzten ihm sehr zu. Jetzt hat BUBI  sich sehr gut erholt und sieht auch sehr gut aus.

                                    

So wie BUBI kam auch Persermixkatze LENI  aus dem Raum Hohenahr. LENI wurde total verwahrlost und krank in die Tierklinik nach Mudersbach gebracht, wo sie viele Wochen verbrachte. Wahrscheinlich war durch falsche Ernährung  ihr Verdauungsapparat völlig außer Kraft gesetzt. Sie bekam Spezialfutter – auch noch nach der Vermittlung.  Ihr neues Frauchen  in Wetzlar tat alles, damit LENI sich wohlfühlen konnte und kann. Inzwischen hat sich alles normalisiert, LENI kann fast alles Futter fressen.

                                      

FRIEDA, eine hübsche rot gestromte Katzendame, ca. 7 Monate, lebte im Braunfelser Feriengebiet mit ihren 5 Jungtieren.  Alle konnten von Katzenfreunden eingefangen und auf den Pflegeplatz in Hermannstein  gebracht werden. Anfangs waren alle etwas distanziert, vor allem FRIEDA, die nach der Kastration  nach  Niederwetz umzog.   Dort ist sie noch, inzwischen lässt sie sich streicheln und kommt mit ihren Artgenossen sehr gut zurecht, mit denen  sie durch´s ganze Haus tobt und spielt.     

                                            

FIOLKA, brit. KH. War 9 Jahre, als sein Besitzer sie loswerden wollte. Ursprünglich kommt  FIOLKA aus Polen. Bei Heike Keiner fand sie sich schnell zurecht, fand aber nach 3 Monaten ein neues Frauchen. Leider war nicht ganz klar, ob FIOLKA  kastriert war,  was aber inzwischen geschehen ist, denn sie wurde rollig und benahm sich dementsprechend.  Trotz ihrer 13 Jahre hat sie diese OPgutüberstan 

 

                                                

Katze WINNIE  kam 2oo9 als Fundtier aus Braunfels zu uns. Sie war keine einfache Katze (ist es heute auch noch nicht) lebte 3 Jahre auf unserem Pflegeplatz (Niederwetz) bis sie endlich als Einzelkatze  nach Hermannstein umziehen konnte. Sie lebte sich schnell ein und wurde ruhiger. Im November 2011 sollte sie eigentlich wegen eines Krankenhausaufenthaltes  ihres Frauchen  auf den Pflegeplatz zurück, aber Frauchen wollte sie nicht mehr zurück haben. So ist WINNIE wieder zur Vermittlung  frei. Es wäre für die Katze gut, endlich wieder als Einzelkatze  ein neues Zuhause zu finden. Winnie ist sehr sensibel, die kleinste Aufregung endet bei ihr mit Erbrechen.

 

                                             

 

Katze DIVA, eine hübsche schwarze Katze, hat ein ähnliches Schicksal. Woher sie ursprünglich kommt, ist nicht ganz klar. DIVA kam über die Diakonie Linden im Jan. 2011  zu uns. Die ersten Wochen kam man überhaupt nicht an sie ran. Sie  fauchte, spuckte, kratzte und biss. Nach Aussagen der Diakonieangestellten wurde DIVA immer geschlagen, wenn sie versuchte an den Möbeln zu kratzen. Erst allmählich  fand sie das Vertrauen zum Menschen zurück, ihre Artgenossen hat sie soweit akzeptiert solange diese sie in Ruhe lassen. Drei Monate war sie vermittelt, ihre neue Besitzerin kam aber mit DIVA nicht zurecht. Wahrscheinlich war sie am Tag zu lange alleine. Jetzt ist sie wieder in Niederwetz  und wartet auf die richtigen Menschen.

                                            

Tigerkatze FEELEIN,, 11 Jahre,  ließ man mit ihren Jungen beim Auszug einfach zurück. So kam FEELEIN im August 2004 zu uns und fand im Dez. 2004 eine neue Familie. Im Anfang  war sie noch ziemlich distanziert, zeigte ihre Angst vor Männern, doch dann lebte sie sich gut ein. Im April 2012 trennte sich dich die Familie und FEELEIN war übrig, niemand wollte sie mehr zu sich nehmen, also kam die Katze wieder zu uns. Im August 2012 wurde  sie  an eine Katzenfreundin in Wetzlar vermittelt, beide sind glücklich und FEELEIN  lebt dort als Einzelkatze

                                          

Kater MOPF wurde uns im März 2012 zur Vermittlung übergeben, da seine Besitzer in ein in betreutes Wohnen nach Göttingen ziehen mussten.  Er musste nicht lange  auf die Vermittlung warten, zog zu einem älteren Ehepaar in den Raum Dautphetal, lebte sich schnell ein, doch dann geschah etwas, womit niemand gerechnet hätte. Nur 2 Monate  war er in seinem neuen Zuhause, da fiel er eines Morgens tot vom Sofa, Herzschlag.  Das war für die neuen Besitzer ein Schock, zumal sie  Anfang 2012 schon eine Katze durch Krankheit verloren hatten.

Im September 2012 fanden Kunden des REWE -Marktes in Braunfels  vor dem Eingang einen Karton mit  1 Angora u. 1 Zwergkaninchen. Sie brachten die Tiere direkt in die angrenzende Tierarztpraxis. Von dort kam ein Anruf mit der Bitte, ob wir diese Tiere aufnehmen könnten.  Die Tiere sahen nicht gut aus, total verwahrlost. Das Zwergkaninchen  hatte einen Tumor und musste eingeschläfert werden, das Angorakaninchen lebt auf dem Pflegeplatz Jutta Puss und fühlt sich dort sehr wohl  wird dort auch dort bleiben.

                                             

 

Kater FLAVIO, ein großer hübscher Langhaarkater kam zur Behandlung  und Untersuchung zu unserer Tierärztin. Nach Blutuntersuchung und Hauttests im Labor stellte sich heraus, das FLAVIO  Hautkrebs hat. Viele kleine Tumore auf der Haut sind sichtbar, aber am schlimmsten war seine linke Pfote betroffen. Keine Behandlung schlug an und das Bein musste amputiert werden. Nach ca. 3 Wochen haben wir FLAVIO übernommen, da seine Besitzerin, trotz der gesamten Tierarztkostenübernahme durch die Tierhilfe, ihn nicht mehr haben wollte, er sollte eingeschläfert werden.  Ob er allerding s noch eine Vermittlungschance hat, bleibt offen. Eigentlich ist FLAVIO ein lieber, verschmuster  Kater, der es mit seinen 13 Jahren noch verdient hätte ein paar schöne Jahre in einem passenden Zuhause  verleben zu dürfen.

Zum Schluss möchten wir noch von 3 spektakulären Fundkatzen berichten.  Wer die Geschichten hört oder liest, kann kaum glauben, dass  es Menschen gibt, die ihre Katzen nicht mehr zurück  haben möchten.

                                           

Fangen wir mit Kater CHARLY  an. Anfang  Dez. 2012 kam aus dem Raum Niederlemp  eine Fundtiermeldung , ein grauer Kater, sehr gepflegt  säße seit einiger Zeit täglich vor der Tür, bettelte um Fressen  und verlangte Einlass. Nach mehreren Gesprächen stellte sich heraus, dass dieser Kater tätowiert war. Nun begannen die Nachforschungen.( TASSO, Tierarztpr. in Hermannstein und Einwohnermeldeamt der Stadt Aßlar) Die Adresse brachte zutage, dass CHARLY nach Werdorf  gehörte. Der Besitzer meldete  sich nach  einer SMS von TASSO und  wollte seinen Kater abholen, was aber nie geschah. Wahrscheinlich  traf  die Vermutung zu, die ihm gegenüber auch angedeutet wurde, dass er das Tier in Niederlemp ausgesetzt habe, denn wie kommt das Tier von Werdorf nach Niederlemp und es war auch nicht als vermisst bei Tasso gemeldet. Nun, CHARLY blieb auf dem Pflegeplatz in Niederwetz, nach einigen  verweigerte er das Fressen,  konnte nicht mehr richtig atmen.  Nach dem Tierarztbesuch wurde  beim Röntgen festgestellt, dass er einen Tumor an der Lunge hatte, was hieß, CHARLY wurde eingeschläfert. Schade, er hätte ansonsten ein schönes neues Zuhause bekommen.

                                          

 

Katze MONA  wurde schon im Sommer als Fundtier aus Philippstein gemeldet, wurde aber  von Katzenfreunden weiter gefüttert bis es kalt wurde.  Beim Vorstelllen in der Tierarztpraxis in Braunfels stellte sich heraus, dass auch MONA tätowiert war. Also fing das Recherchieren wieder von vorne an. Auch MONA war laut TASSO nicht als vermisst gemeldet und bei einem Anruf  beim eigentlichen Besitzer hieß es lakonisch, so eine Katze  hätte er nie besessen, erzählte aber, dass eine seiner Katzen Junge gehabt hätte und ein Kaiserschnitt gemacht wurde. Eben diese Narbe war bei MONA vorhanden.  Jetzt lebt MONA bei  echten Katzenfreunden in Wetzlar als reine Wohnungskatze

                                          

 

Den Abschluß macht Katze MINOU( früher hieß sie  Infisia) Auch sie wurde  im Dez. 2012 gefunden u. zwar in Niederbiel. Wie der Zufall so spielt, auch MINOU war tätowiert und  gehörte  eigentlich nach Albshausen.  Nach etlichen Anrufen – wieder bei TASSO, Tierarztpraxis , Einwohnermeldeamt in Solms und bei den Eltern der eigentlichen Besitzerin, hieß es nur, die Katze wäre im Sommer 2010 vom Balkon gesprungen, man hätte aber nicht gesucht. Keine Bemerkung, man möchte das Tier zurück haben und wo es sich befinde. Wo hat sich das Tier in den beiden Jahren aufgehalten?? Auch eine Anzeige mit Bild im LDA brachte kein Ergebnis und so  lebt MINOU nun bei Ihren Findern im Raum Aßlar, die in Niederbiel, außerhalb ein Grundstück haben, auf dem die Katze dann letztendlich gefunden wurde.

Die beiden   Katzen haben Glück gehabt, für CHARLY nahm  es ein tragisches Ende, schade.

 

 

 

 

 

 

                               

 

 

 

 

 

 

 

                

 

 

 

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Zu 9)

 
      +++ Protest: Deutsche Jäger töten Eisbären +++  Feiern für den Artenschutz +++ Erfolg: "Unser Charly" endlich abgesetzt +++  
  Deutsche Reiseveranstalter organisieren Eisbärenjagd! Protestieren Sie jetzt!
 

Die Großwildjagd auf gefährdete Tierarten ist ein skrupelloses Geschäft: Für 30.-40.000 € bieten deutsche Jagdreiseveranstalter den Abschuss von Eisbären in Kanada an. Der König der Arktis wird degradiert zum Schießobjekt mit Seltenheitswert. Mehr als die Hälfte der kanadischen Eisbärbestände sind bereits rückläufig. Klimawandel, Trophäenjagd und Fellhandel bedrohen das Überleben des Eisbären.
 

Das können Sie dagegen tun: Protestieren Sie jetzt bei den deutschen Unternehmen Westfalia-Jagdreisen, Blaser-Safaris, Dr.Lechner Profi-Jagdreisen und Versch Jagdreisen gegen die gewissenlose Eisbärjagd! Und nicht vergessen: Teilen Sie die Protestaktion im Web und leiten Sie unsere Aktion an alle Freunde und Bekannte weiter. Jede Stimme zählt!
 

>>> Protestieren Sie jetzt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4100 people already said NO to food from animal clones on their plates. How about you?

 

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Wichtig: Wenn Sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation unterzeichnen möchten, dann senden Sie uns bitte eine kurze Email mit Ihrem Logo im Anhang. Herzlichen Dank!

Erklärung gegen das Klonen von Tieren zur Lebensmittelerzeugung

Wir, die Unterzeichner, wenden uns hiermit gegen das Klonen von Tieren zur Lebensmittelerzeugung. Wir lehnen die Klontechnik als Verbraucher ebenso ab wie aus Gründen des Tierschutzes.

Wir wollen nicht, dass Produkte von Klontieren und deren Nachkommen in unsere Lebensmittelkette gelangen und appellieren an die EU so schnell wie möglich eine Regelung vorzulegen, um

  • Klonen von Tieren für die Lebensmittelerzeugung in der EU zu verbieten
  • Die Einfuhr und den Handel von Sperma, Eizellen und Embryonen ebenso zu unterbinden wie die Einfuhr und den Handel von Lebensmitteln, die von Klontieren und deren Nachkommen stammen

 

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Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
 


05.10.2012

Künstliches Hornhautmodell testet pharmazeutische Substanzen

Menschen für Tierrechte stellen neue tierversuchsfreie Forschung vor

www.InVitroJobs.com, das Wissenschaftsportal des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, stellt das saarländische Unternehmen Across Barriers GmbH vor, das tierversuchsfreie Methoden entwickelt und entsprechende Tests durchführt. Das aktuellste Forschungsprojekt ist ein aus humanen Zelllinien gezüchtetes Augenhornhautmodell, mit dem die Durchlässigkeit von Augenarzneistoffen und anderen Substanzen getestet werden kann.

Im Auftrag der pharmazeutischen, chemischen und kosmetischen Industrie untersucht Across Barriers die Verträglichkeit von Substanzen mittels Zellkulturen oder künstlichen Geweben. Dadurch können Tierversuche ersetzt oder zumindest reduziert werden. Mit den in vitro-Testmodellen lassen sich der Transport von Stoffen z. B. in Haut, Lunge, Darm oder Auge simulieren. Across Barriers hat bereits nachgewiesen, dass das neue Augenhornhautmodell funktioniert. Die Methode gilt damit als prä-validiert. „Wir setzen das Model erfolgreich in unseren Untersuchungen im Forschungsbereich ein und würden es sehr gerne validieren. Allerdings sind Validierungsstudien extrem aufwändig und werden in der Regel nicht öffentlich finanziert“, so Dr. Eleonore Haltner-Ukomadu, Inhaberin und Geschäftsführerin von Across Barriers.

Eine umfassende Validierungsstudie ist nötig, damit die Methode in die internationalen Prüfvorschriften Einzug halten kann und Tierversuche im großen Stil ersetzt werden können. Dafür müssen mehrere internationale, voneinander unabhängige Prüflabore die Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der in vitro-Methode testen. Solche Validierungsstudien können bis zu zehn Jahre dauern und je nach Methode weitaus mehr als 300.000 Euro kosten.

„Across Barries legt den Finger an der richtigen Stelle in die Wunde. Tierversuchsfreie Methoden nützen nur dann den Tieren und der Wissenschaft, wenn sie nicht nur von den Entwicklern, sondern weltweit angewendet werden“, so Dr. Christiane Hohensee, Projektleiterin InVitroJobs beim Bundesverband Menschen für Tierrechte. „Hierzu ist die Validierung unverzichtbare Voraussetzung. Sie darf nicht an finanziellen Mitteln scheitern.“

Ausführliche Informationen, inklusive eines Interviews mit Dr. Eleonore Haltner-Ukomadu unter: www.invitrojobs.com

Kontakt:
Projektleiterin InVitroJobs: Dr. rer. nat. Christiane Hohensee, Tel.: 030 – 62728267, eMail: hohensee@tierrechte.de
Pressereferentin Bundesverband: Stephanie Elsner, Tel.: 05237 – 2319790, eMail: elsner@tierrechte.de


HTML-, TXT- und PDF-Versionen dieser Presseinformation bieten wir im Laufe des Tages auf unserer Website www.tierrechte.de an.


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Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de


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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.


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Lüdenscheid (NRW):
Unbekannte schießen seltenen Schwarzstorch ab

Vogelschützer erstatten Strafanzeige – Täter drohen bis 5 Jahre Haft

Im Bergischen Land gefunden: verletzter SchwarzstorchIm Bergischen Land gefunden: verletzter SchwarzstorchLüdenscheid. Vogelschützer sind stocksauer: In der Nähe von Lüdenscheid haben Unbekannte mit einer Schrotflinte auf einen seltenen Schwarzstorch geschossen und das Tier dabei schwer verletzt. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurde das verletzte Tier vor einigen Tagen von Anwohnern im Jubach, kurz vor der Jubachtalsperre, entdeckt und in eine Lüdenscheider Tierklinik gebracht. „Auf dem Röntgenbild waren im Bereich eines Beines und eines Flügels mehrere, körnige Metallteilchen erkennbar“, so Komiteesprecher Axel Hirschfeld.

Weil das Leben des Storches auf der Kippe stand, wurde der Vogel Ende letzter Woche in die auf Großvögel spezialisierte Pflegestation Paasmühle e.V. in Hattingen verlegt. Eine erneute Untersuchung am Wochenende bestätigte jetzt den Verdacht: Bei den Metallkügelchen im Bein und Flügel des Vogels handelt es sich um Bleischrot. Damit steht fest: Der seltene Vogel wurde gezielt abgeschossen. Wer der Schütze ist und warum der Storch unter Feuer genommen wurde, ist zur Zeit noch völlig unbekannt.

„Fest steht, dass es sich bei dem Tier um einen brutreifen Altvogel handelt und das dieses Tier mitten in der Brutzeit angeschossen wurde“, so Hirschfeld. Der Naturschützer befürchtet deshalb, dass das Gelege bzw. die Jungvögel des Storches mittlerweile umgekommen sind.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat angekündigt, noch heute Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Kripo in Lüdenscheid zu stellen. Der Abschuss eines Schwarzstorches ist eine Straftat nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Dem Täter drohen bis zu 5 Jahre Haft.

Das Röntgenbild beweist: Der Schwarzstorch ist geschossen!Das Röntgenbild beweist: Der Schwarzstorch ist geschossen!Um die Suche nach dem Schützen zu unterstützen, bittet das Komitee die Bevölkerung um Mithilfe. Wer den Abschuss beobachtet oder sonstige Hinweise hat, kann sich mit den Vogelschützern unter 0228/665521 in Verbindung zu setzen. Angesichts der schweren Verletzungen gehen die Vogelschützer davon aus, dass der Vogel nach dem Beschuss nicht mehr weit geflogen sein kann. Der Tatort liegt also in der Nähe der Jubachtalsperre.

Der Schwarzstorch gehört zu den Charakterarten naturbelassener, störungsarmer Wälder und steht in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Die Art gilt als gefährdet – landesweit brüten etwa noch 250 Paare. Der an der Jubachtalsperre gefundene Storch ist immer noch sehr schwach und wird zur Zeit in Hattingen mit Aufbaupräparaten und Antibiotika behandelt. „Ein Eingriff und die damit verbundene Narkose sind erst möglich, wenn das Tier wieder einigermaßen stabil ist. Wir gehen davon aus, dass wir Mitte der Woche operieren können“, so Stationsleiter Thorsten Kestner.

V.i.S.d.P./Rückfragen/Bildmaterial: Axel Hirschfeld
Komitee gegen den Vogelmord, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn
Tel.: 0228/665521 oder 0179 480 3805, Email: presse@komitee.de
Internet: www.komitee.de

 

 

 

 

 



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http://www.no-patents-on-seeds.org

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Liebe Tierfreundin,
lieber Tierfreund,

 

seit Jahren versucht die Pelzindustrie, ihr grausames Produkt Pelz als ein ökologisches Erzeugnis aus „nachwachsenden Rohstoffen“  zu verkaufen, um so ihr ramponiertes Image zu verbessern. Aber was steckt wirklich hinter Pelz?
 
Woher kommt Pelz
China ist neben den skandinavischen Ländern einer der weltweit führenden Pelzproduzenten. Die Bedingungen auf chinesischen Pelzfarmen sind grausam. Für die Tiere gibt es kein Erbarmen – sie werden in winzige, verdreckte Käfige eingesperrt, viele der Tiere leben sogar noch, während sie gehäutet werden!
Wer gegen die schwachen, chinesischen Gesetzlichkeiten verstößt, der hat nichts zu befürchten, denn Strafen gibt es so gut wie keine. So werden die Tiere gehalten und getötet wie es den Farmern beliebt – das bedeutet für die Tiere ein erbärmliches Leben und einen noch grausameren Tod.
 
Pelz wächst nicht auf Bäumen
Dass hinter dem Begriff „nachwachsender Rohstoff“ die Einzelschicksale von Millionen von Tieren stehen, sollte, wenn es nach dem Willen der Pelzindustrie geht, für immer im Verborgenen bleiben.
 
Wir machen das Verborgene sichtbar und haben auf Pelzfarm.info alles zum Thema Pelz zusammengestellt.  Bitte helfen Sie uns, die Seite zu verbreiten.

  • Marderhunde, Nerze, Füchse und andere Tiere auf Pelzfarmen,
  • Hunde und Katzen,
  • Robbenbabys,
  • Kaninchen

sie alle werden getötet um Pelzmäntel, Pelzkragen, Stiefel mit Pelzbesatz oder billiges Spielzeug herzustellen.
 
Jedes noch so kleine Stück Pelz ist für das Leid und den Tod von Tieren verantwortlich.  
Bitte helfen Sie uns, die Pelzindustrie zu stoppen.
 
Herzliche Grüße
 
Ingrid E. Newkirk
1. Vorsitzende
PETA Deutschland e.V.
 
PS:  Unterstützen Sie uns mit einer Spende und helfen uns, die Pelzindustrie zu bekämpfen. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Egal, ob 5, 10 oder 15 €, jede Spende hilft.
 

 

 

Pelzfarmen in China

Ein großer Teil der Felle stammt aus China. Die Brutalität gegen die Tiere und die Grausamkeiten, die die Tiere auf Chinas Pelzfarmen erleiden müssen, sind unbeschreiblich.

Fur Free FridayPETA protestiert weltweit gegen Pelz.
 

Mit Ihrer Hilfe werden wir weiter für die Tiere kämpfen.



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http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/frankreich/vogelfang/ortolane/polizei-setzt-vogelschuetzer-fest

 

 

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die EU-Kommission hat dem Komitee im Kampf gegen den Vogelfang auf Zypern den Rücken gestärkt. EU-Umweltkommissar Potočnik hat die Kooperation von Polizei und Komitee als "Schlüssel" bei der Bewältigung des Wildereiproblems bezeichnet. Damit drängt er die Regierung des Krisenlandes, die im Jahr 2013 aufgekündigte Polizei-Unterstützung unserer Vogelschutzcamps wieder aufzunehmen. Wir haben nun den Polizeichef Zyperns um erneute Unterstützung angefragt und um den Druck unsererseits zu erhöhen, heute eine Pressemitteilung auf der Insel veröffentlicht. Die deutsche Version der Meldung finden Sie hier:

 

http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/zypern/zypern-eu-kommission-unterst%C3%BCtzt-komitee

 

Besondere Hoffungen haben derzeit wir auf eine Initiative zum Thema Lockvogelfang: Ein aufgrund unserer Kampagne in Brüssel eingereichter Vorschlag für ein Verbot des Fangs von Lockvögeln wurde vom Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes mit großer Mehrheit angenommen. Die nächste Hürde ist der eher jagdfreundliche Agrarausschuss, der am 10.02.2014 darüber berät. Wir hoffen, dass wir es auch dort schaffen. Endgültig würde das Parlament entscheiden.

 

Trotz der Winterpause ist auch in Sachen praktischer Arbeit derzeit viel zu tun. Letzte Woche wurden Netze in den Bergen Brescias gefunden und in Süditalien zwei Wilderer mit 241 toten Siebenschläfern aufgrund unserer Hinweise von der Polizei überführt. Und am Niederrhein (NRW) haben Komitee-Mitarbeiter in den letzten Tagen insgesamt sechs illegale Vogel- und Säugetierfallen entdeckt und angezeigt.

 

Beste Grüße aus Bonn

--
Alexander Heyd (Geschäftsführer)

Komitee gegen den Vogelmord e.V.

 

 

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www.komitee.de

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Mailaktion: Sodomie/Zoophilie unter Strafe stellen!

 

Petition_gegen_Missbrauch

Als Sodomie oder Zoophilie wird der sexuelle Missbrauch von Tieren bezeichnet. Bis in die sechziger Jahre per Gesetz als Unzucht  verboten, ist der Missbrauch heute in Deutschland immer noch legal. Für viele unvorstellbar, ist der Tierschutz doch bereits seit 10 Jahren als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Besonders zynisch: Die Verbreitung von Bildern und anderen Darstellungen von Zoophilie sind verboten, der sexuelle Missbrauch der Tiere selbst dagegen nicht.

Ein Verbot von Sex mit Tieren ist jedoch keine unhaltbare Forderung, das zeigen die Beispiele Frankreich, Großbritannien, Belgien und die Schweiz, die hier auch auf Druck von Tierschützern einen Straftatbestand geschaffen haben. Die Niederlande, Schweden und Norwegen werden aller Voraussicht nach in Kürze folgen.

Wir fordern die verantwortliche Ministerin jetzt auf, das Tierschutzgesetz umgehend zu ändern und den sexuellen Missbrauch von Tieren auch in Deutschland endlich zu verbieten. Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Kampagne und unterschreiben Sie unsere Petition!

Petition an Frau Bundesministerin Aigner

 

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Wilhelmstraße 54
11055 Berlin
Tel.: 030/18529-0
poststelle@bmelv.bund.de
Büro Berlin
Ilse Aigner / MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030/22 77 72 81
Fax.: 030/22 77 62 81
ilse.aigner@bundestag.de
Büro Gmund
Ilse Aigner / MdB
Wiesseer Straße 16
83703 Gmund a.T.
Tel.: 080 22/76 93 79
Fax.: 080 22/76 93 75
ilse.aigner@wk.bundestag.de

 

 

 

 
Sehr geehrte Frau Aigner,

ich begrüße die angekündigte Novellierung des Tierschutzgesetzes noch in diesem Jahr sehr. Damit haben Sie die Chance, Tieren in Deutschland ein artgerechteres, würdigeres Leben zu ermöglichen.

Mit diesem Brief möchte ich auf den dringenden Handlungsbedarf hinweisen, der ein vielfach unbekanntes Thema betrifft. 1969 wurde im Zuge der Großen Strafrechtsreform das Verbot von sexuellem Missbrauch von Tieren aus dem Strafgesetzbuch gelöscht. Auch aus diesem Grund gibt es keine verlässlichen Zahlen über seine Häufigkeit.

Die Diskussion um dieses empfindliche Thema ist jedoch aktuell wie nie zuvor, wie ein Blick in die neuen Medien zeigt.

Während die Verbreitung von Zoophilie darstellender Medien verboten ist, ist der Missbrauch selbst legal. Es gibt keinen vernünftigen Grund, der dies rechtfertigt. Ich fordere Sie daher auf, den sexuellen Missbrauch von Tieren zu verbieten! Die bestehende Regelung in §1 und § 17 des Tierschutzgesetzes reichen nicht aus, um Tiere wirkungsvoll vor sexuellem Missbrauch zu schützen und die Strafverfolgung der Täter in allen Fällen sicherzustellen.

Strafbar machen sich Täter nur, wenn sie nachprüfbar gegen das Tierschutzgesetz verstoßen oder sich an fremden Tieren vergreifen. Doch auch in diesem Fall müssen sie sich „nur“ wegen Sachbeschädigung verantworten. Der §3 des Tierschutzgesetzes muss so ergänzt werden, dass der sexuelle Missbrauch von Tieren ausdrücklich verboten und als Straftat geahndet wird!

Bitte sorgen Sie dafür, dass diese unglaubliche Rechtslücke in Deutschland endlich geschlossen wird.

Mit freundlichen Grüßen,



 

Ihre Signatur

Anrede*

Titel

 

Vorname*

Nachname*

Straße und Hausnummer*

 

PLZ*

Ort*

Land*

E-Mail Adresse*

E-Mail Adresse Wiederholung*





 

Bisher haben 2659 Personen an dieser Petition teilgenommen.

 

 

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 http://datenbank-tierversuche.de

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Komitee gegen den Vogelmord e.V.:

Künstliche Inseln für die Trauerseeschwalben

Komiteeprojekt zum Schutz des gefährdeten Vogels in Brandenburg

Die Trauerseeschwalbe ist in Deutschland vom Aussterben bedroht (© Cephas/Wikimedia Commons)Die Trauerseeschwalbe ist in Deutschland vom Aussterben bedroht (© Cephas/Wikimedia Commons)Trauerseeschwalben haben hohe Ansprüche an ihren Brutlatz: Es muss ein ungestörtes Gewässer sein, nicht zu flach und nicht zu tief, sonnig gelegen, ohne Strömung und vor allem muss es eines haben: Reichlich Wasserpflanzen. Denn die schwarzen Schönheiten bauen ihr Nest auf abgestorbenen Pflanzenteilen, die an der Wasseroberfläche treiben. Diese Vorliebe für heutzutage derart seltene Biotope hat die Trauerseeschwalbe an den Rand der Ausrottung gebracht. In der Norddeutschen Tiefebene brüten heute noch etwa 1.000 bis 1.300 Paare, in den letzten dreißig Jahren hat ihr Bestand in Deutschland um mehr als 50 % abgenommen.

Auch der europäische Vergleich ist ein wahres Trauerspiel: In allen west- und südeuropäischen Ländern nimmt die Trauerseeschwalbe deutlich ab, lediglich bei unseren osteuropäischen Nachbarn bleiben die Bestände (noch) stabil. Aber auch hier sind die großen noch verbliebenen Naturlandschaften von der Intensivierung der Landwirtschaft, von Straßenbau und Flurbereinigung bedroht.

Mit einem Schlauchboot werden die Nistinseln jedes Jahr neu ausgebracht.Mit einem Schlauchboot werden die Nistinseln jedes Jahr neu ausgebracht.Um die hochgradig gefährdete Vogelart zu unterstützen, hat das Komitee gegen den Vogelmord im Naturschutzgebiet "Pritzerber See" - einem Havelsee nordwestlich der Stadt Brandenburg - und auf einem Elb-Altarm bei Tangermünde eine Kolonie mit künstlichen Nisthilfen angelegt. Begonnen hat alles mit 30 kleinen Flößen, die im Frühling 2007 auf dem Pritzerber See ausgebracht wurden. Nach und nach kamen hier und an der Elbe bei Tangermünde weitere Inselchen dazu, inzwischen sind es über 90.

Die Nisthilfen müssen mittels Schlauchboot jedes Jahr neu montiert werden, damit sie nicht durch Hochwasser gefährdet werden. Die leichtgewichtigen Flöße werden jeden Frühling mit langen Schnüren, die Wasserstandsschwankungen nach Regenfällen ausgleichen können, am Seeboden verankert. Für das Winterhalbjahr werden die Brutflöße abgebaut.

Brütende Trauerseeschwalben auf den Komitee-Nistinseln am Pritzerber SeeBrütende Trauerseeschwalben auf den Komitee-Nistinseln am Pritzerber SeeDie im Mai aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurückgekehrten Trauerseeschwalben haben die neuen Nistgelegenheiten sofort angenommen: Im Sommer 2012 haben 36 Brutpaare auf unseren Nistinseln ihre Jungen aufgezogen - am Pritzerber See 11 Paare (mit 11 ausgeflogenen Jungvögeln), an der Alten Elbe bei Jerichow waren es 25 Paare (hier 29 ausgeflogene Jungvögel). Auf einem Teil der kleinen Flöße brüteten in manchen Jahren Lachmöwen (z.B. 25 Paare in 2010).

Die "Komitee-Seeschwalbenkolonie" liegt direkt am Rande des europaweit einzigartigen Havel-Renaturierungsprojektes des NABU. Zwischen Pritzerbe und der Mündung der Havel in die Elbe werden in den nächsten Jahren 18.700 Hektar Auenlandschaft wieder in einen natürlichen Zustand versetzt. Dabei werden auch zahlreiche Alt- und Totarme der Havel wiederhergestellt, in denen die Trauerseeschwalben zukünftig wohl auch wieder natürliche Brutplätze finden werden. Bis es soweit ist, wird das Komitee gegen den Vogelmord die Kolonie am Prizerber See weiter ausbauen.

Das Projekt wird ausschließlich über Spenden finanziert - wir erhalten keine öffentlichen Mittel für unsere Aktion zum Schutz der Trauerseeschwalben.

 
 

 

 

 

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Zu 26)

Komitee gegen den Vogelmord e.V.:

Willkommen auf www.komitee.de


Habichtsadlerschutz in Italien
"Komitee-Adlerküken" am 19.7. ausgeflogen! (20.07.12)

Auf Sizilien brüten Italiens letzte Habichtsadler - gerade noch 22 Paare! Die bei Falknern und Vogelsammlern begehrten Vögel sind durch skrupellose Tierhändler hochgradig bedroht. Ein ganzes Netzwerk aus Eierdieben und Tierschmugglern bedient von Sizilien aus halb Europa mit Adlern und anderen Greifvögeln.

Seit diesem Jahr organisieren Vogelschützer aus ganz Italien die Überwachung aller Adlernester auf der süditalienischen Insel. 75 Naturfreunde haben sich daran beteiligt, 22 Nester wurden observiert, 32 Jungvögel konnten ungestört ausfliegen. Das Komitee gegen den Vogelmord hat sich mit ehrenamtlichen italienischen Komitee-Mitgliedern beteiligt und einen Brutplatz bei Agrigent überwacht. Der Jungvogel in dem "Komitee-Nest" hat am 19.07.2012 den Horst verlassen

 

 

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Keine Affenmorde auf FSC-Plantagen!

Die folgende Email geht an den Geschäftsführer des FSC International, André de Freitas, und den Botschafter von Südafrika in Berlin, Herrn Sonwabo Funde.

Betreff: Keine Affenmorde auf FSC-Plantagen!

Sehr geehrter Herr de
Freitas, sehr geehrter Herr Botschafter Funde,

mit Bestürzung habe ich von der massenhaften Tötung von Pavianen auf den
FSC-zertifizierten Baumplantagen in Südafrika und der im Staatsbesitz befindlichen Holzfirma Komatiland gehört.

Seit Beginn des Jahres 2011 wurden bereits knapp 300 Paviane getötet. Dafür sind vor allem
Komatiland und York Timbers verantwortlich. Die Plantagen beider Firmen sind mit dem FSC-Label zertifiziert.

Die Pavian-Tötungen sollen Verbiss-Schäden an den Bäumen verhindern, behaupten die Holzfirmen. Doch wissenschaftliche Studien in Südafrika und Simbabwe dokumentieren, dass die Maßnahmen grausam und wirkungslos sind.

Die industriellen Monokulturen sind grüne Wüsten, die ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gemanagt werden. Sie werden auf Land kultiviert, das vorher mit artenreicher Grasland- und Buschvegetation bewachsen war.

Paviane ernähren sich vielseitig von Samen, Früchten, Blättern, Wurzeln, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Die Tiere fressen die Kiefernrinde an, um an das austretende Harz zu gelangen, denn sie finden auf den Plantagen nicht genug Nährstoffe.

Die Kiefern und Eukalyptusbäume verursachen außerdem die Erosion der ursprünglichen Humusschicht. Die Wasserspeicherkapazität der Böden wird drastisch vermindert und das Klima durch den freigesetzten Kohlenstoff angeheizt. Zusammen mit dem hohen Wasserverbrauch der exotischen Bäume und der großen Feuergefahr werden auch die angrenzenden natürlichen Lebensräume in vielerlei Hinsicht geschädigt einschließlich die Wasserversorgung der lokalen Gemeinden.

Es ist generell unakzeptabel, dass der
FSC deren Zertifizierung als „verantwortungsvoll bewirtschaftete Wälder" zulässt. Industrielle Monokulturen mit exotischen Kiefern und Eukalyptusbäumen sind weder umweltfreundlich noch sozialverträglich.

Der
FSC muss unverzüglich aufhören, die industriellen Monokulturen mit seinem Label zu zertifizieren. Als Eigentümer von Komatiland muss die südafrikanische Regierung die Tötung der Paviane sofort stoppen. Die Pflanzungen müssen in naturnah bewirtschaftete Wälder und das ursprüngliche Grasland umgewandelt werden. Plantagen sind keine Wälder!

Mit freundlichen Grüßen,

Anrede: 
Titel: 

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Bundesregierung plant Bagatellisierung von Umweltstraftaten

Schwarze: „Freibrief für Vogelfänger und Fallensteller“

Kritik an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)

Berlin. Natur- und Vogelschützer gehen auf die Barrikaden: Die Bundesregierung plant, wichtige Strafvorschriften im deutschen Artenschutzrecht außer Kraft zu setzen.

Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, wäre der Fang von Singvögeln (hier ein Grünfink) in Deutschland bald nur noch eine Ordnungswidrigkeit (© Andreas Strepte/Wikimedia)

Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, wäre der Fang von Singvögeln (hier ein Grünfink) in Deutschland bald nur noch eine Ordnungswidrigkeit (© Andreas Strepte/Wikimedia)

Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sollen zukünftig zahlreiche bisher strafbare Delikte wie z.B. das Nachstellen oder Fangen von geschützten Vogelarten nur noch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Dies sehe ein unter Federführung von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) entwickelter Entwurf eines „Strafrechtsänderungsgesetzes“ (Drucksache 17/5391 des Deutschen Bundestages *) vor, über den in den nächsten Wochen im Parlament abgestimmt werden soll. Nach bisher gültigem Recht macht sich strafbar, wer Exemplare einer streng geschützten Tierart fängt, tötet oder ihnen auf andere Weise nachstellt. Im Gesetzentwurf der Bundesregierung heißt es, dass solche Delikte künftig nur noch dann als Straftat geahndet werden können, wenn die Handlung eine nicht unerhebliche Menge der Exemplare betrifft und „erhebliche Auswirkungen auf den Erhaltungszustand der Art hat“.

Der Nachweis der Auswirkung von Einzeltaten auf den Erhaltungszustand einer Art ist in den meisten Fällen jedoch schlicht unmöglich. „Wer dieses Gesetz zu verantworten hat, lebt entweder hinter dem Mond oder will das Artenschutzrecht gezielt verwässern“, kritisiert Komiteevorsitzender Heinz Schwarze. „Ohne Not werden weite Bereiche des Artenschutzvollzuges in Deutschland praktisch lahm gelegt“.

Als Beispiel für die Herabstufungen führt das Komitee den in Deutschland leider immer noch weit verbreiteten Fang geschützter Vogelarten mit verbotenen Fallen an. „Das war bisher klipp und klar eine Straftat, und diese Tatsache hat viele Täter abgeschreckt. Wenn der neue Gesetzesentwurf verabschiedet wird, werden die meisten Fälle nur noch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können“, so Komiteevorsitzender Heinz Schwarze. Ähnliches gilt laut Komitee auch für Fälle von illegalen Vogelhandel sowie für das Zerstören von Vogelnestern oder die gezielte Störung wichtiger Rast- und Brutplätze.

Entsprechende Bedenken hatte auch der Deutsche Bundesrat, der in seiner 881. Sitzung am 18. März 2011 eine Streichung des im Gesetzesentwurfes vorgeschlagenen Artikel 2 Nummer 4 § 71 Absatz 5 forderte. Begründung: „Die im Gesetzentwurf vorgeschlagene Regelung ist abzulehnen, weil sie für den Vollzug des Artenschutzrechts eine erhebliche Verschlechterung gegenüber der bisherigen Rechtslage bedeutet. Durch die in § 71 Absatz 5 BNatSchG vorgesehene Einschränkung werden die Möglichkeiten für strafrechtliche Sanktionen ohne erkennbare sachliche Begründung eingeschränkt“. Die Bundesregierung sieht darin aber offenbar kein Problem.

Um die geplante Bagatellisierung des Artenschutzstrafrechts zu verhindern, ruft das Komitee alle Natur- und Tierfreunde in Deutschland auf, bei der Bundesregierung gegen den vorliegenden Gesetzesentwurf zu protestieren. Gleichzeitig hat das Komitee sowohl das Bundeskanzleramt als auch die Fraktionen aller im Bundestag vertretenen Parteien über seine Bedenken informiert und darum gebeten, den Gesetzesentwurf nicht zu unterstützen.


Anmerkungen:

  • Mit dem geplanten Gesetz will die Bundesregierung die Richtlinie 2008/99/EG über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt in Deutschland umsetzen. Ziel der Richtlinie ist es, schwere Verstöße gegen Umweltrecht in allen Mitgliedsländern unter Strafe zu stellen. Eine Verabschiedung würde jedoch dazu führen, dass zahlreiche bisher in Deutschland strafbare Artenschutzverstöße (zum Beispiel das Aufstellen von Greifvogel-Fallen, der Fang und der Handel mit Singvögeln) zu Ordnungswidrigkeiten herabgestuft werden.
  • Eine Synopse, in der die gültige Rechtslage und der Gesetzesentwurf aneinander gegenübergestellt werden, können Sie hier herunterladen:

 

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